Sie suchen Informationen über

  • die staatlich anerkannte Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann?
  • die einjährige Ausbildung in der Pflegeassistenz bzw. Pflegehilfe?
  • zertifizierte Weiterbildungen für ambulante oder stationäre Einrichtungen, für Fachkräfte oder Interessierte?

Hier finden Sie Antworten auf Fragen und darüber hinaus auch Beratung.

Pro Pflege:

Mitten im Leben
und nah am Menschen

Pflege:
Zeiten ändern sich...

Pflege umfasst die eigenverantwortliche Versorgung und Betreuung, allein oder in Kooperation mit anderen Berufsangehörigen, von Menschen aller Altersgruppen, von Familien oder Lebensgemeinschaften, sowie von Gruppen und sozialen Gemeinschaften, ob krank oder gesund, in allen Lebenssituationen.

Pflege schließt die Förderung der Gesundheit, Verhütung von Krankheit und die Versorgung und Betreuung kranker, behinderter und sterbender Menschen ein.

Weitere Schlüsselaufgaben der Pflege sind Wahrnehmung der Interessen und Bedürfnisse, Förderung einer sicheren Umgebung, Forschung, Mitwirkung in der Gestaltung der Gesundheitspolitik sowie im Management des Gesundheitswesens und in der Bildung.
Definition nach: International Council of Nurses

...die Verantwortung bleibt!

Dieser Definition von Pflege sieht sich die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V. - ein evangelischer Frauenverband und Trägerin verschiedener Einrichtungen im Sozial- und Gesundheitswesen - verpflichtet.

Als eingetragener Verein, gegründet 1906, verantwortet sie die gemeindebezogene Frauenarbeit in Westfalen in Bindung an die Evangelische Kirche von Westfalen. Zum Mitgliederverband gehören 38 Bezirks-, Stadt- und Synodalverbände, in denen sich fast 45.000 Frauen in 1.100 Ortsgruppen zusammengeschlossen haben. Als sozial-diakonische Trägerin verantwortet die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen 18 Einrichtungen in der Pflegeausbildung, Altenhilfe, Behindertenhilfe und Anti-Gewalt-Arbeit.

Seit 1907 ist der Frauenverband Anbieterin von Ausbildung und Weiterbildung in der Pflege, seit 1911 am Standort Soest. Sie verantwortet die Arbeit in drei stationären Altenhilfe-Einrichtungen.

Hier finden Sie Antworten auf Fragen und darüber hinaus auch Beratung.

Das Pflegeberufegesetz hat zum 1. Januar 2020 das Altenpflegegesetz und das Krankenpflegegesetz abgelöst.
Die bisher drei getrennten Ausbildungen „Altenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege sowie Gesundheits- und Krankenpflege“ wurden zu einer generalistischen Ausbildung zusammengeführt. Der Pflegeberuf wurde quasi neu definiert: eine Ausbildung, ein Abschluss, eine Berufsbezeichnung (Pflegefachfrau / Pflegefachmann).

Nach zwei Jahren gemeinsamer generalistischer Ausbildung eröffnet sich den Auszubildenden folgende Möglichkeit: Sie können zwischen einer Spezialisierung in der Altenpflege bzw. Kinderkrankenpflege oder der Fortsetzung der Ausbildung zum Pflegefachmann oder zur Pflegefachfrau wählen.
Der Abschluss ist in der Europäischen Union anerkannt - das heißt, man kann damit europaweit in das Berufsleben einsteigen.

Sie müssen gar nichts tun. Die Ausbildung in der staatlich anerkannten Altenpflege wird in einer Übergangsphase zu Ende geführt. Ihr Abschluss gilt weiterhin und Sie können weiter in Ihrem Beruf als Pflegefachkraft arbeiten. Eine Weiterbildung zum Pflegefachmann/zur Pflegefachfrau gibt es nicht.
Ihre Ausbildung hat Bestand und zukünftige Ausbildungsgenerationen erhalten eine neue Form der Pflegeausbildung.

Dieses Video des Bundesministeriums für Gesundheit verdeutlicht, warum die Pflegeberufe reformiert werden und was das für die Auszubildenden bedeutet.

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