25 Bilder für die Flure des Lina-Oberbäumer-Hauses durch Bewohnerinnen gemalt (Juni 2011)

Das Lina-Oberbäumer-Haus erhielt 2010 einen neuen Anbau mit drei Stockwerken. Zur Orientierung wurden auf den verschiedenen Ebenen unterschiedliche Bodenbeläge verlegt: im Erdgeschoß ein gelber, im 1. Obergeschoss ein grüner und im 2. Obergeschoss ein blauer Bodenbelag. Um diese farbliche Orientierung in den Fluren zu verstärken, sollen entsprechend farblich gestaltete Bilder die Wände schmücken.

Im Oktober 2010 begann der Soester Kunstpädagoge Heribert Britten mit Bewohnerinnen des Hauses die Bilder anzufertigen. Der Kunstpädagoge sagt zum Malen: „Nicht in jedem von uns steckt ein Picasso, doch jeder Mensch ist kreativ. Meist verhindert die Erwartungshaltung an das fertige Bild, dass Menschen zu Farbe und Pinsel greifen, um sich damit auszudrücken. Ursprünglich malen wir aber nicht, um ein perfektes Bild herzustellen. Vielmehr tun wir es, um uns mitzuteilen, etwas darzustellen oder zu verschönern.
Mit Hilfe von Form und Farbe stellen wir Geschehnisse dar oder verzieren Gegenstände und Räume.“

Auf jeder Etage im Lina-Oberbäumer-Haus wurde einmal in der Woche eine Leinwand mit Acrylfarbe bemalt. In wechselnder Zusammensetzung arbeiteten drei bis vier Bewohnerinnen gemeinsam an einem Bild. Zuschauer gab es dabei immer wieder beim Herstellungsprozess. Gelegentlich malte auch der Besuch mit. So entstanden bis Juni 2011 fünfundzwanzig Bilder durch mehr als 20 Bewohnerinnen des Hauses.

Sie sind im Hause zu sehen und das Malprojekt finden Sie hier.

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